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Von Wind und Schatten (2014)

Albumtrailer

1. Intro

Intro

Instrumental

2. Erwachen

Erwachen

Schwarze Wolken ziehen auf am Horizont
vertreiben der Sonne warme Strahlen
statt warmem Licht nun kalter Regen fällt
mit einem Donnerschlag die Erde erbebt

Was vor Äonen prophezeit das wird am heut'gen Tage wahr
was alle Zeiten überdauert steigt mit Donnerschlag empor
die Erde wird vom Meer verschlungen, alles Leben wird vergehen
schließt Euch ihr an oder Ihr werdet untergehen!


Mit Donnergrollen, mit tosenden Stürmen
mit Blitzschlag und berstenden Planken
am heutigen Tage wird alles vergehen
die Welt die wir kennen wird untergehen

Mit Donnergrollen, mit tosenden Stürmen
mit Blitzschlag und berstenden Planken
am dunkelsten Tage der neuen Zeiten
erwacht der Schrecken Jörmungand


Die einst so ruhige See schlägt sich auf
tobende Wellen zerschlagen das Riff
das Drachenschiff in weiter Ferne
durch harte Wogen bricht entzwei

Unter dumpfem Stöhnen und Donnergrollen
erbricht die See den Alptraum der Welt
die Erde erzittert, die Welt wird nun vergehen
die Midgardschlange erhebt sich aus dem Meer

3. Horizont

Horizont

Strafft die Taue! Spannt die Segel!
Wir nehmen Kurs auf die rauhe See!
Schärft die Klingen! Stärkt die Schilde!
Füllt die Fässer! Lasst nichts zurück!

Starke Planken, starke Ruder
sollen allen Stürmen trotzen.
Setzt die Segel! Strafft die Taue!
Wohlan! Vorwärts! Zu neuem Horizont

So sehr auch die Planken leiden
zieht's uns hinaus auf's Meer
sie klingt in unseren Herzen
die stolze Melodie der See

Wovon die alten Lieder sprachen
wie die Gezeiten wieder kehren
entzünden wir wieder lodernde Feuer
die Reise beginnt! Macht Euch bereit!

So lassen wir die alten Hörner wieder singen
die alten Trommeln schlagen wieder,
die rost'gen Klingen neu geschäft!
Was uns dort auch erwartet,
was sich uns auch entgegen stellt!
Wohlan! Vorwärts! Zu neuem Horizont!

Wir sind zurück!

4. Rübezahl

Rübezahl

Hoch dort oben in den Bergen
wohnt ein alter Schrat
ungestüm und doch so herzvoll
lebt er dort allein

Schickt er Nebel, Sturm und Schnee
aus seinen Wäldern hinab ins Tal
lässt die Luft und Erde zittern
durch der Sturmesharfe Spiel


Rübezahl, Rübezahl
wir wissen deine Gunst zu schätzen
Rübezahl, Rübezahl
hoch in den Bergen, da wohnst du
Rübezahl, Rübezahl
spielst im Wald der Stürme Harfe
Rübezahl, Rübezahl
Herr der Berge, Wetterherr


Nennt dich einer Rübezahl
so wird er deine Wut erfahren
schickst im Stürme hinterher
auf, dass die Einsicht ihn erreicht

Herr der Berge ist dein Name
Wettermacher auch zugleich
doch der Namen den sie kennen
ist und bleibt nur Rübezahl

5. Mit dem Wind

Mit dem Wind

Die Luft schmeckt frisch, der Regen süß,
das Eis auf meiner Haut zerbarst
vom Wind getragen, blicke herunter
auf mein lang verwehtes Leid
die Saat ich pflanzte, Flammen sprießen
aus dem einst gefror'nen Grund
Sonnenstrahlen verbergen welche Frucht
der junge Baume trägt

Aus dem Moraste schreien Leichen ihre Qualen in die Nacht
doch ihr schützend Mantel zieht sie tiefer in ihr warmes Grab

Wird die Frucht voll glanz erblühen?
oder wird sie welk und brach?

Das Licht so fahl, doch strahlend hell
lässt mich niemals frieren
geschmolzener Schnee erfrischt die Weiden
die Wolken gehen mit dem Wind

Lass vom Himmel Flammen regnen
lass die Mauern niederbrennen
sing Rabenlieder laut hinaus
sing Lieder mit dem Wind

6. Nacht des Raben

Nacht des Raben

Instrumental

7. Sturm

Sturm

Ishkhaqwi ai durugnul

Im kalten Regen stehend
nagt der Wind am Mut
leuchtet sacht in weiter Ferne
die Laterne in der Hand

Winde bleiben bestehen
wo die Stimmen niemals vergehen
hast du die Feuer gesehen,
die dort leuchten in finsterer Nacht?

Ein Flackern glüht in der Erinnerung
der Schnitte und der Schmerzen
die noch glühen und mich jagen
wohin ich auch gehen mag
wie die Welt sich auch dreht
wie die Sterne auch leuchten
werde ich noch weiter ziehen
werde ich dich sterben sehen

Am Ufer wartete ich geduldig
bis der Fährmann mich sah
gab ich ihm meine letzte Münze
und er nahm mich mit auf See

So strafst du mich? mit den trüben Augen die du mit dir trägst?
Ich sah die Flammen in den Herzen toter Wegbegleiter!
Verwehrt ist dir jeder Augenblick in warmem Feuerschein
du wirst vergehen in den frost'gen Höhen deiner Welt

Willkommen im Zirkus des fröhlichen Abschlachtens!

Noch schreit die Sehnsucht
atemlos
sehnt sich still
nach Zweisamkeit
zwei sollen kommen
einer geht
doch ich bin der
der ewig währt

Ishkhaqwi ai durugnul
Und ich spucke auf dein Grab

Im kalten Regen stehend
nagt der Wind am Mut
leuchtet sacht in weiter Ferne
die Laterne in der Hand

Die Reise war lang und voller Schrecken
die Wellen peitschten gegen die Fähre
und so finde ich mich schließlich wieder
in einer Welt die vor Dunkelheit nur so schreit

Auf knien flehend nach Vergebung. So laut doch still.
Versuchst zu finden deine Winde, einen Namen, einen Weg.
Die See gefriert, eis'ge Winde schneiden tief hinein ins Fleisch.
Rufst nach den Raben, doch der Sturm erstickt den Schrei.

8. Walhall

Walhall

Einst ich ward vom Stahl getroffen
zum blut'gen Boden sank hinab
hört die Rufe meiner Brüder
der Lebensfaden war durchtrennt

Öffnete meine Augen wieder
die Schildmaid gab mir ihre Hand
nahm mich auf ihr hohes Ross
trug mich über Bifröst nach Walhall

Inmitten einer gold'nen Halle
eine große Tafel steht
die Väter meiner Ahnenreihe,
große Krieger, Heldenschaar
alle diese sind beisammen
feiern ein unendlich Fest
auf die Tode, die sie starben
und den Met der ihn' geschenkt

Walhall

Die schweren Tore, mich erwartend,
stöhnend taten sie sich auf
ein greller Schein nahm mir den Blick
und ich trat ein in die goldenen Hallen

Nun bin ich bei meinen edlen Brüdern
wir feiern unseren Ehrentod
und warten auf den letzten Tage
an dem das Gjallarhorn ertönt!

Ziehet gen Wigrid
ihr Krieger Walhalls
folget dem Rufe
seht niemals zurück
erhebet die Speere
schließt fester die Reihen
blank sind die Schilde
die Brünne hell erstrahlt

Walhall

9. Name des Windes

Name des Windes

Trockenes Laub tanzt über den Boden
der Herbstwind stimmt an sein Lied
wiegend im Reigen der Melodien
seine Stimme verborgen im Wind
suchend nach Antwort auf all meine Fragen
vernahm nicht den leisesten Hauch
doch singt er den Blättern sein eigenes Lied
frohlockend sie tanzen mit ihm

Versucht ihn zu sehen
versucht ihn zu hören
vermag nur zu fühlen
des Herbstwindes Klang
schloss die Augen sacht
wog mich ihm Blättertanz
vernahm ich sein Lied
vernahm des Windes Klang


Blicke tief ins Innerste
durch den Schein
tief verborgen schlummert
die Seele von jedem der Dinge!


Öffne den Geist
zu wahrem Blicke
die Seelen warten
im Raunen
öffne dich
sprich zu mir
zeige dich
Name des Windes


Lausche dem Winde
wie er lauthals flüsternd
ewig wacht

Tageshell die Nacht
der Windeslauf schimmert klar
dennoch streif ich
ziellos bloß umher
leuchtend in den Höhen
wiegend im Reigen der Melodien
lausche ihm wie er
durch hohe Tannen ewig singt

Sturmeszeiten ziehen auf
Trümmer säumen ihren Pfad
die einst'ge zarte, warme Briese
bäumt sich stöhnend vor mir auf
über die erbarmungslose See
durchstreife Wälder, Berg und Tal
suchend nach der einen Böhe
die des Windes Namen trägt


Wie es einst die Raben taten
so fliege ich davon

Öffne den Geist
zu wahrem Blicke
die Seelen warten
im Raunen
öffne dich
sprich zu mir
zeige dich
Name des Windes

Lausche dem Wind
wie er lauthals flüsternd
ewig wacht
spreche ihm nach
tu es ihm gleich
fliege!

10. Der Schwarze Ritter

Der Schwarze Ritter

Komm mit mir, komm mit mir edler Ritter
begleite mich auf meinem Weg
zu Ruhm und Reichtum
ewige Ehre würde dir zuteil
kämpf an meiner Seite
komm mit mir den Gral zu holen

Ich werde mich nicht beugen,
nicht mit Euch weiter ziehen

Nun gut so ziehe ich nun meiner Wege

Niemand darf hier passieren,
niemand kommt an mir vorbei!

Zu schade, doch Ihr werdet nun
mein Gegner sein!


Mein Schwert war schneller, der Sieg ist mein!
Ich habe Euch bezwungen!

Habt Ihr schon genug? Der Kampf geht weiter!

Mein Herr Euch fehlen die Arme!

Eure Lügen können mich nicht täuschen!

Ja dann kratzt Euch doch mal!


Mieser Feigling, mieser Feigling!
Komm schon wehre dich!

Ihr seid sehr tapfer,
doch der Sieg ist mein!

Es ist noch nichts entschieden!
Weiter kämpfen wir!

Nun gut so sei es, ich schlag Euch ab das Bein!


Gebt ihr Euch nun geschlagen?

Nichts dergleichen werd ich tun!
Ich spuck dir ins Gesicht, und blende dich!

Keine Arme, keine Beine mehr am Körper!
Ihr seid besiegt!

Einigen wir uns auf ein Unentschieden!

Lasst es nun gut sein, ich ziehe weiter!

Ja fliehe nur du kleiner Wicht!
Der schwarze Ritter wird immer siegreich sein!

Bonus Track: Eis und Feuer

Eis und Feuer

Die Flammen brennen sich
in meine Haut, mein Fleisch meinen Geist
vernarbte Haut widersteht
jedem Feuer und jedem Eis

Sieh die Glut, sie steigt empor
doch ihr Licht scheitert kläglich
an den Schatten jener Zeit

Lösch aus die kleine Kerze
die Schatten schützen vor falschem Schein
Das Eis hält fest was einmal war
doch bringt das Feuer neues Licht

Lass es sterben!
Doch wenn es stirbt, was lebt dann an seiner statt?
Lass es leben!
Doch wenn es lebt, was stirbt dann in mir?

Brenne!

Friere!

Für alle Zeit im Eis versiegelt
währen Zeiten ewiglich,
das alt Erlangte hält geborgen
Flammen schüren nur die Angst!
Aus dem Rauch der mich umhüllt
hör' ich Stimmen schreien!
Hör gut zu und folg den Worten
ihr Klang hält warm und zieht dich mit!


Verlangen treibt mich hinab
ertränkt die Sonne im Moor,
kalte Fänge schneiden tief,
ein Schrei verstummt, nie gehört.
(die welt) dreht sich weiter, fern von hier
scheint sie warm, kalt fleht Einsamkeit.
Will Ketten schmieden, in Feuer heiß!
Will Breschen schlagen, durch steinern Wall!


Doch Existenz ist ihre Lüge
stehende Zeiger: Utopie
eine warme Briese weht so fern
im Windesreigen den Schritt vertan!

Vertraut, der Schnee scheint
die Ruhe zu geben
doch stillt er nicht
die Welt.

Reviews

kaosguards.com: 15/20 Punkten
Twilight-Magazin.de: 12/15 Punkten
Folk-Metal.nl: 7/10 Punkten
Metalunderground.at: 3,5/5 Punkten
Dark-Festivals.de: 6,5/10 Punkten
MetalZone - Support Your Local Underground: 8/10 Punkten
blattturbo.de